Einfach ehrlich essen

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Gehört ihr auch zu denen, die schon zig verschiedene Diäten ausprobiert haben? Jede erzählt einem was anderes, bei der ist dieses Lebensmittel gut, bei der nächsten ist genau dieses absolut schädlich.
Wem soll man eigentlich noch glauben?

Mir kam da ein Buch gerade Recht. Ein Buch, dass genau diesen Fragen auf den Grund geht:

Maike Ehrlichmann – Einfach ehrlich essen

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Maike Ehrlichmann – Einfach ehrlich essen
Warum wir uns auf unseren Appetit verlassen sollten

2017, Originalausgabe.
Kartoniert, 3 s/w-Abbildungen, 168 Seiten.
S. Hirzel Verlag Stuttgart
ISBN: 978-3-7776-2662-8, € 19,80 [D]

E-Book PDF: 978-3-7776-2685-7
E-Book EPUB: 978-3-7776-2686-4

Erschienen am 06. Juli 2017

Über die Autorin:

Maike Ehrlichmann ist Ökotrophologin mit dem Schwerpunkt Ernährungswissenschaft.
Seit 2005 arbeitet sie journalistisch für Hans-Ulrich Grimm und unterstützt ihn bei seinen Recherchen rund ums Essen. Außerdem berät sie als zertifizierte Ernährungsberaterin Menschen, die wissen wollen, was sie essen sollen – überwiegend nach der von ihr entwickelten Ehrlich Essen Methode.

Über das Buch:

Ernährungsinfos hier, Esstipps da. Im Fernsehen, in Zeitungen, in Kochbüchern, im Internet oder auf Lebensmittelverpackungen werden wir mit Ratschlägen zur angeblich richtigen Ernährung regelrecht bombardiert. Dennoch werden die Deutschen immer dicker, Zucker- und Stoffwechselkrankheiten nehmen zu, die Zahl der Herzanfälle steigt.

Was läuft da falsch? Maike Ehrlichmann, renommierte Ernährungswissenschaftlerin und Journalistin, ist überzeugt, dass wir wieder mehr auf uns und unseren Körper hören sollten. In ihrem aktuellen Buch erklärt die Autorin verständlich, wie wir lernen können, sich selbst und das eigene Essen zu reflektieren, um dann notwendige Konsequenzen für das Kochen und die eigene Ernährung zu ziehen. So ist mit „Einfach ehrlich essen.

Warum wir uns auf unseren Appetit verlassen sollten“ ein Buch für alle entstanden, die sich nicht mehr vorschreiben lassen wollen, was sie essen sollen. Es erscheint am 6.Juli 2017 im S. Hirzel Verlag.

„Einfach ehrlich essen“ – von Maike Ehrlichmann
„Dies ist kein Buch für die, die nachlesen wollen, was sie essen sollen“, schreibt die Autorin im Vorwort über ihr Buch. „Es ist aber auch kein Buch für jene, denen es egal ist, was sie essen. Es ist ein Buch für alle, die einfach genug haben von immer neuen, oft widersprüchlichen Ratschlägen und all der Verwirrung rund ums Essen.“
Maike Ehrlichmann ist eine ausgewiesene Ernährungsexpertin. Seit 15 Jahren arbeitet sie in der Ernährungsberatung und -kommunikation. Sie hat zur Ernährung geforscht, als Journalistin über dieses Thema geschrieben und so ihre eigene Methode entwickelt. Seit Jahren beobachtet sie ein Dilemma: „Die Wissenschaft hat die Esstipps und herkömmlichen Empfehlungen und Strategien der Beratung längst widerlegt, und trotzdem werden sie verbreitet wie nie zuvor.“ Ihr Buch gibt auf der Basis von persönlichen
Geschichten und von neuesten Erkenntnissen aus der Medizin und aus den Gesundheitswissenschaften Einblicke in ihre langjährige Arbeit als Beraterin. Bei der Lektüre kann der Leser so lernen, wie er sich von den unzähligen Ernährungs- und Diättipps nicht verunsichern lässt und dass er beim Essen auf die Signale des eigenen Körpers vertrauen kann.
In sechs Kapiteln geht es um Fragen der Gesundheit und die Bedeutung von individuellen Wünschen beim Essen. Die Autorin erklärt, wie das Bauchgefühl bei der Ernährung entsteht, sie erörtert die Wirkung der Hungerhormone und die Bedeutung von Stress, Diäten oder von Zusatzstoffen. Im abschließenden Teil des Buches führt Ehrlichmann die gewonnenen Erkenntnisse zu der „Ehrlich Essen Methode“ zusammen.
Maike Ehrlichmann legt mit „Einfach ehrlich essen“ ein hilfreiches, längst überfälliges Buch vor, das die Diskussion um gesundes Essen bereichern wird.

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe viele Punkte gefunden, worüber ich auch schon immer nachgedacht habe. Aber man verdrängt es wieder, weil dann ja irgendwo wieder Werbung läuft mit der absolut neuen und besten Diät der Welt. Man kann gar nicht davor weglaufen, egal ob im Radio, in der Zeitung, im TV oder im Netz. Überall wollen die Leute damit Geld verdienen, da es leider auch genug Menschen gibt, die dies glauben wollen. Ich gehör(t)e ja auch dazu.

Es wird einfach Zeit, wieder auf sich selbst zu hören. Wer will denn wirklich wissen, was wir benötigen, wenn nicht wir selbst? Da gibt es zahlreiche Empfehlungen, wie viele Kohlenhydrate, Eiweiß oder Fett wir zu uns nehmen sollen. Wie viele Vitamine und Mineralstoffe. Komisch nur, dass diese Zahlen ständig schwanken. Wer hat denn nun jetzt Recht?

Wer will uns sagen, wie viele Kalorien eine Tomate hat? Das hängt doch von vielen Faktoren ab, wie groß ist die, wo ist sie gewachsen, ist eine Fleisch- oder Cocktailtomate. Und so ist es mit vielen Lebensmitteln. Es sind alles nur Schätzungen, und keiner kann dir genaue Zahlen liefern. Und ist es jetzt wirklich so wichtig, jede einzelne Kalorie zu zählen?

Da liest man, eine Frau benötigt 1200 kcal am Tag. Wie groß ist die Frau, wie schwer? Arbeite sie körperlich oder geistig? Hat sie Krankheiten? Dazu kommt, dass jeder Körper mit Kalorien anders umgeht. Der eine verbrennt schnell und der nächste einfach viel schwerer. 

Es wird einfach Zeit, wieder auf sich selbst zu achten. Habe ich wirklich Hunger? Was verträgt mein Körper und wo bekomme ich Probleme. Esse ich ausgewogen oder mache einen einseitige Diät, wo ganz klar ist, dass ich irgendwann dem Verbotenen wieder nachgebe. 

Ebenso wird auch über Glutamat und Süßstoffe aufgeklärt. Was ist dran an den Dickmacher-Gerüchten?

Ich fand das Buch super spannend. Sicherlich werde ich es das ein oder andere Mal nochmal zur Hand nehmen. Gewohnheiten ändern sich nicht von heute auf morgen. Aber es hilft, darüber zu lesen und sich die HIntergründe klar zu  machen. 

Ich möchte auf jeden Fall versuchen, mehr auf meinen Körper zu hören.

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