Hermann ist eingezogen

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Vor ein paar Tagen bin ich zufällig über diesen Beitrag auf Facebook gestolpert:

 

Guten Morgen ihr Foodies,

ich suche eine/n Foodblogger […] die gerne an einer Hermann-Kette teilnehmen möchten. …
Ziel ist es, den Hermann zu verbreiten, sodass viele ihre Freude damit haben.

Die Regeln

Jeder Foodblogger, der einen Herrmann Teig bekommt gibt mindestens eines der „Kinder“ an einen weiteren Foodblogger weiter. Ich bin schon gespannt, wie weit es mein Herrmann schaffen wird… die Nordsee würde er gerne mal sehen. Die anderen beiden Kinder dürfen auch an Freunde/Familie ohne Foodblog verschenkt werden.

Das hat gleich Kindheitserinnerungen bei mir geweckt. Es ist bestimmt schon über 30 Jahre her, da wurde Hermann bei uns in der Siedlung hin und her gereicht. Ich weiß noch, wie ich ihn jeden Tag füttern durfte, das hat unheimlich viel Spaß gemacht.

Ich habe ganz schnell der lieben Tina von Lecker&Co. geschrieben, und sie hat mir dann eins ihrer Kinder geschickt.

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Sicher verpackt kam Hermann dann bei mir an.

Für alle, die sich nichts unter Hermann vorstellen können, hier mal der Wiki-Beitrag:

Hermann, auch Glückskuchen, Glücksbrot und Vatikanbrot, ist ein Sauerteig aus Weizenmehl, der Milchsäurebakterien, Hefe und ein wenig Milch, Pflanzenöl oder Wasser enthält.[1] Der Teig ist die Grundlage für die sogenannten Hermannkuchen. Das Besondere daran ist, dass sich der Ansatz für den Hefeteig durch Fütterung vermehrt und dabei stabil bleibt. Das liegt an enzymatischen Reaktionen der Hefepilze, die den Teig verändern. Eine ähnliche enzymatische Reaktion ist an Kombucha beobachtbar.

Quelle: www.wikipedia.de

Hermann hat bei mir bereits Zucker, Milch und Mehl bekommen. Heute ist Tag 3, am Mittwoch bekommt Hermann seine drei Kinder.

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Nun suche ich einen Foodblogger, der auch hier mitmachen möchte. Die Regeln dazu könnt ihr bei Tina auf Lecker&Co. nachlesen.

Schreibt mir über Facebook ( SannesTestinsel ) oder hinterlasst einfach einen Kommentar.

In den nächsten Tagen erfahrt ihr, wie es mit Hermann weitergeht und was ich daraus backen werde.

 

Update 21.11.14

Inzwischen hat sich meine Tochter gut um Hermann gekümmert und er ist wunderbar aufgegangen.

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Ich habe Hermann in 4 Teile geteilt, mit einem Teil machen wir nun unser erstes Hermann Rezept:

Zimtschnecken aus Hermann-Teig

 

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200 g Hermann Grundteig mit 350 g Mehl, 100 ml lauwarme Milch, 60 g weiche Butter, 8 g Hefe, Salz, Kardamon, Zimt verkneten.

Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

 

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Den Teig schön dünn ausrollen, es sollte eine längliche, rechteckige Form dabei rauskommen :-)

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Den Teig mit flüssiger Butter einstreichen …

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… und mit einer Zucker-Zimt-Kardamon Mischung bestreuen.

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Nun von der langen Seite aufrollen und in gleichmäßige Stücke schneiden.

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Die Stücke auf einem Backblech etwas platt drücken.

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Nochmal 30 Minuten gehen lassen und dann mit Ei bestreichen.

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Bei 180° Umluft ca. 20 Minuten backen.

 

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Und schon sehen sie total lecker aus!

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Zum Verfeinern kann man sie nun mit einer Puderzucker-Glasur bestreichen.

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Auf der Arbeit wollten die Kollegen gar nicht glauben, dass die selbst gemacht sind. Beim nächsten Mal werde ich mal Varianten mit Mohn, Nüssen und Marzipan probieren.

 

Da wir noch Teig übrig hatten, hat meine Tochter noch süße Brötchen gemacht.

200 g Hermann, 250 g Mehl, 40 g Butter, 1Ei, 7 g Hefe, 50 ml lauwarme Milch und etwas Salz.

Auch hier den Teig 1 Stunde gehen lassen und nach dem Formen der Brötchen nochmal eine halbe Stunde.

Mit Butter bestreichen und mit Zucker bestreuen. Am besten wäre Hagelzucker, aber den hatten wir leider nicht da.

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So und nun bin ich gespannt, was Andrea von Frinis Test-Stübchen und Steffi von Die Testerin aus Hermann zaubern. 

 

 

  1. MamaZMamaZ11-19-2014

    Hallo Susanne,

    ich würde sehr gerne mitmachen! Bei lecker&co habe ich auch schon kommentiert. Witzige Idee, ich habe noch nie einen Hermann gebacken oder gegessen.

    • Susanne ...Susanne ...11-21-2014

      Sehr gerne, bin schon ganz gespannt auf dein Hermann Rezept.
      LG Susanne

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