Klarstein Entsafter „Fruitpresso Morena 2G SlowJuicer Zentrifuge“

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Ich dachte ja bisher immer, einen Entsafter braucht man nicht unbedingt. Aber seitdem ich den Klarstein Entsafter Fruitpresso Morena 2G SlowJuicer Zentrifuge habe, hat sich meine Meinung deutlich geändert.

Was man damit für Möglichkeiten hat, ist ja einfach Wahnsinn. Vorher rief immer meine Tochter an und fragte: Kochen wir was, backen wir was? Heute heißt es: Entsaften wir was?

Sie ist wie ich total gerne in der Küche und hat meine Leidenschaft fürs Kochen und Backen geerbt. So machen wir ganz oft gemeinsam etwas.

Bevor ich euch aber zeige, was wir alles Schönes gemacht haben, erkläre ich euch erstmal den Klarstein Entsafter:

KlarsteinEntsafter

Geliefert wird der Klarstein Entsafter in einem hübschen Karton, so dass man ihn auch gut verschenken kann.

Lieferumfang

Dann wird alles ausgepackt und erstmal gespült. Mit dabei zwei Behälter, einen für den Saft und einen für den Trester ( Abfall ). Natürlich auch eine ausführliche Gebrauchsanleitung und eine Bürste zur Reinigung.

Noch sieht der Entsafter recht klein und schmal aus.

Beim zusammenbauen muss man auf die roten Punkte achten, diese müssen immer übereinander stehen. Ansonsten lässt sich das Gerät aus Sicherheitsgründen gar nicht erst einschalten.

So langsam sieht man schon, wie der Entsafter in die Höhe geht.

Klarstein Entsafter

 

Dadurch dass er so schmal und hoch gebaut ist, benötigt der Entsafter auch nur minimalen Platz. Hat aber auch zum Nachteil, dass er unter Küchenschränken schlecht zum Einsatz kommen kann.

Benutzt man den Stopfstößel, kommt man nicht in die Öffnung hinein, da nicht mehr genug Platz zwischen Entsafter und Küchenschrank ist.

Ich entsafte nun auf der Spüle, da ist kein Schrank drüber und ich habe so genügend Spielraum. Außerdem kann man nachher den Platz viel besser reinigen.

Der Entsafter arbeitet wie eine Zentrifuge. Der schwere Schneckenförmige Einsatz zieht die Früchte selbständig in die Zentrifuge. Bisher musste ich nur einmal mit dem Stopfstößel nachhelfen, ansonsten klappt das von ganz alleine.

Die Früchte oder auch das Gemüse werden bei 75 U/Min zerkleinert und gegen das feinmaschige Edelstahlsieb gepresst. Der Saft läuft dann durch die Öffnung in den Auffangbehälter, während der Trester in den zweiten Behälter fällt.

Der Saftbehälter hat nochmal ein extra Sieb, hier werden evtl. gröbere Fruchtstücke wie z.B. bei einer Kiwie zurück gehalten.

Der Vorteil beim Zentrifugenentsafter ist, dass die Früchte nicht aufgeheizt werden wie beim Dampfentsaften. So können Vitamine und Vitalstoffe besser erhalten werden. Die Saftausbeute ist bei diesem Verfahren deutlich höher.

Der Entsafter gehört der 2.Generation an, d.h. es wurden einige Verbesserungen vorgenommen.

Der Einfüllstutzen ist jetzt deutlich größer, so das die Früchte nur noch grob geschnitten werden müssen. Eine Nektarine würde auch ganz hinein passen, aber hier muss erst der harte Kern entfernt werden. Die kleineren Kerne wie in Äpfeln und Wassermelonen können drinnen bleiben.

Die Auffangbehälter wurden auf einen Liter vergrößert, so dass man jetzt mehr Früchte oder Gemüse auf einmal entsaften kann. Dazu wurde auch die Leistung des Motors verbessert, selbst harte Möhren sind in wenigen Sekunden entsaftet. Und dass, ohne dass man sie klein schneiden muss.

Wir haben dann einfach mal entsaftet, was die Küche hergab. Bananen, Wassermelone, Kiwis, Grapefruit, Äpfel und auch Gurken und Tomaten.

Jetzt kommen sicher viele mit dem Argument der Reinigung. Aber ich muss sagen, wenn ich backe oder koche, habe ich auch oft viel zu reinigen. Und der Aufwand hier bei dem Entsafter ist gar nicht mal so groß.

Man sollte nur unbedingt sofort nach dem Entsaften reinigen, damit erst gar nichts trocknen kann. Dann ist die Reinigung wirklich schwierig.

Aber so wird einfach alles unter fließend Wasser grob abgespült und dann gründlich gereinigt.

Reinigung mit Wasser

Dem Entsafter liegt eine kleine Bürste bei, aber die finde ich sehr unpraktisch. Sie ist viel zu groß, als dass sie in die kleinen Öffnungen des Saftausgangs passt. Hier können dann Reste hängen bleiben.

Für das Sieb ist die Bürste ok, aber für das geteilte Röhrchen habe ich mir so eine ganz kleine Bürste besorgt, damit geht die Reinigung viel besser.
Ich fände es von Vorteil, wenn so eine kleine, schmale Bürste dabei liegen würde, denn den Rest bekommt man auch mit einer Spülbürste weg. Aber so eine Kleine muss man sich oft erst kaufen.

Wer sich ein wenig Arbeit sparen möchte, macht in den Tresterbehälter eine Tüte. So kann man den Rest auch gleich gut verschließen, damit keine Fruchtfliegen angelockt werden.

Geräteeigenschaften:

Das Gerät hat die Maße: 17 x54 x 22 cm und ein Gewicht von ca. 4,6 kg.
Die Auffangbehälter fassen 1000 ml.
Sicherer Stand durch Gummifüsse.
Vor- und Rückwärtslauf
Geräuscharmer Betrieb.
Stromversorgung: 220 – 20 V, 50/60 Hz

Die Klarstein Saftpresse könnt ihr u.a. im Klarstein Shop für 109,90 € kaufen.

 

Rezepte:

Unser erster Saft war Apfelsaft. Wer mag, kann auch noch einen Stückchen Zitrone mit hinein geben. Was war das für ein Erlebnis, mal richtigen Apfelsaft zu trinken. Überhaupt kein Vergleich zu den gekauften.

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Dann haben wir mit Grapefruitsaft experimentiert. Grapefruit alleine ist ja nicht unbedingt Jedermanns Sache, daher kamen hier noch Möhren, Äpfel und Zitrone hinein.

Kiwi-Gurkensaft, ebenfalls mit einem Spritzer Zitrone. Hört sich vielleicht ungewöhnlich an, aber war total erfrischend.

Auf dem vierten Bild sieht man, wofür der gelben Stopfen ist. Hier kann man den Saftauslauf stoppen, wenn man z.B. ein neues Glas füllen möchte oder der Saftbehälter einfach voll ist.

Möhren-Orangensaft mit einem Schuss Zitrone, der Energie-Kick für den Morgen.

Melonensaft, hier ist erstaunlich, wie wenig Trester übrig bleibt und wie ergiebig der Saft ist. Hier sieht man ganz deutlich, aus wieviel Wasser eine Melone besteht.

Zu dem Melonensaft haben wir dann noch Limetten gegeben und dann das ganze mit Gelierzucker aufgekocht. Das gibt eine wirklich leckere Marmelade.

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Nun waren wir im Gelee-Fieber. Als nächstes wurden Kirschen mit Weintrauben gemixt.

Als letztes haben wir dann noch Apfelgelee gemacht, einfach nur aus Äpfeln und Gelierzucker.

Selbst gemachte Gelees lassen sich auch hübsch verpackt gut verschenken und kommen sicher ganz besonders beim Beschenkten an.

Der Trester der dabei entsteht, sieht manchmal richtig toll aus. Und den braucht man auch nicht zu entsorgen, mann kann ihn ( soweit man ungespritze Biofrüchte verwendet )  auch noch gebrauchen. Zum Verfeinern von Kuchen, Desserts oder auch zum Kochen.

Voller Tresterbehälter

Wir haben z.B. aus dem Möhrentrester Muffins gebacken.

Möhrentrester

Das Rezept für diese saftigen Möhren-Muffins findet ihr hier: Rezept

Möhren Muffins

 

Ihr mögt weitere Inspirationen und Rezepte? Dann schaut doch mal auf der Klarstein Rezeptseite Urban-Hunger vorbei

Urban-Hunger

 

oder auf meiner Lieblingsseite, den tollen Rezepten von Enie.

top-backideen

 

Und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Entsaften und vielleicht auch beim nachbacken meiner Möhren-Muffins.

 

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  1. Stefanie brunold knopStefanie brunold knop07-25-2015

    Der kommt ganz klar auf meine Wunschliste!!

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